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BLANCPAIN, FIA GT 1 und FIA GT 3

Die GT-Serien kann man auch Sicht der verwendeten Autos über einen Kamm scheren, denn in allen drei Rennserien kommen die Fahrzeuge der GT 3 Kategorie zum Einsatz.

Es gibt nur minimale Unterschiede  im Fahrzeugbereich, die FIA GT 3 und die Blancpain-Serie verwenden die identischen Fahrzeugeinstellungen nach dem Grundsatz der Balance of Power. Hierbei wird weiterhin versucht, die Fahrzeuge  anhand  der Parameter Gewicht, Leistung und Abtrieb auf einen Level zu bringen. Auch viele nationale GT-Serien, wie das ADAC Masters, fahren nach diesem Reglement.

Die FIA GT 1 Kategorie lässt die GT -1 Wagen zudem mit offenem Auspuff und ohne Katalysator an den Start gehen, hier ist also richtiger Rennsound  garantiert!

Die Rennen der FIA GT 1 zählen zur GT-Weltmeisterschaft, während die FIA GT 3 Serie einen Europameister ermittelt.  Bei beiden Serien gibt es pro Rennwochenende ein  Quali-Rennen und   ein Hauptrennen über jeweils eine Stunde. Unterschiedlich ist die Punktvergabe; beim Hauptrenen gibt es wie in den anderen FIA Renserien analog zur Formel 1 Punkte, im Quali-Rennen erhalten nur die ersten Drei Punkte.

Die Rennen der Blancpain-Serie gehen zumeist über drei Stunden. Die große Ausnahme bildet der  Höhepunkt der Saison, das 24 Stunden Rennen von Spa. Aufgrund der größeren Rennlänge gibt es dort auch schon nach 6 und nach 12 Stunden Punkte für die Fahrer und die Teams.

Des weiteren unterscheidet die Blancpain-Serie ähnlich der GT-Klassen der WEC zwischen Profi- und Amateurrennfahrer. Hierfür gibt es verschiedene Klassen und somit auch eine Profimeisterschaft und eine Amateurmeisterschaft am Ende der Saison zu gewinnen.

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